Commit to quit – Sag ja zum Rauchverzicht

„Commit to quit – Sag ja zum Rauchverzicht“ ist das diesjährige Motto des Weltnichtrauchertages. Die Weltgesundheitsorganisation (kurz WHO) hat den Tag 1987 ins Leben gerufen und damit dafür gesorgt, dass jährlich Aktionen und Veranstaltungen passend zum Thema die mediale Berichterstattung bestimmen.


Rauchen ist ungesund. Das wissen wir schon seit Jahrzehnten und lernen es bereits als Kleinkinder. Auch die aktuell modernen E-Zigaretten sind nicht so ungefährlich, wie viele glauben. Dennoch rauchen ca. 12 Millionen Deutsche noch regelmäßig. Erfreulicherweise sinkt die Zahl der Raucher:innen bei Jugendlichen schon seit Jahren, doch sind diese in der Regel auch nicht die Risikogruppe für Krankheiten.

Ob Krebs, Diabetes, Schlaganfälle oder Zahnschäden – viele schwerwiegende Krankheiten werden durch regelmäßiges Rauchen begünstigt. Die Krankheiten entwickeln sich oft langsam, weswegen sich Raucher oft einreden, von den Folgen nicht betroffen zu sein.

Eine Zigarette enthält mehr als 70 krebserregende Stoffe

 

Tabakrauch enthält zahlreiche Schadstoffe wie Teerstoffe, Chrom, Arsen, Blei oder das radioaktive Pollonium. Über die Inhalation der Lunge werden diese sehr schnell aufgenommen und schädigen so den Blutgefäßen. Außerdem nimmt der Sauerstoffgehalt des Blutes ab. So schädigt der Rauch nicht nur der Lunge, sondern allen Organen!

Schätzungsweise sind zwei Drittel aller Raucher sowohl körperlich als auch psychisch abhängig vom Tabakkonsum. Obwohl sich viele Raucher der eigenen Sucht bewusst sind, wollen viele von Ihnen aufhören. Schon nach kurzer Zeit nach der Aufgabe zeigen sich körperliche Verbesserungen. Innerhalb eines Tages sinkt der Kohlenmonoxid-Spiegel im Blut auf den eines Nichtrauchers. Nach wenigen Wochen verbessert sich die Durchblutung und die Lungenfunktion. Bereits nach 5 rauchfreien Jahren kann sich der Körper eines Nichtrauchers regeneriert haben.

Rauchfrei werden mit künstlicher Intelligenz

 

Die WHO unterstütz Menschen dabei, mit dem Rauchen aufzuhören. Sie stellt kostenlose Beratungsangebote zur Verfügung und ruft digitale Lösungen ins Leben. Ein Beispiel dafür ist Florence. Die digitale Beraterin, die auf einer künstlichen Intelligenz basiert, erstellt gemeinsam mit Ihnen einen personalisierten Plan. Außerdem macht sie auf die in den jeweiligen Ländern verfügbaren Apps und Hotlines aufmerksam, die ebenfalls beim Verzicht helfen können.

 

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