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Trinknahrung

Energiezufuhr leicht gemacht

Wissenswertes über Trinknahrung

Was ist Trinknahrung?

Trinknahrung ist eine speziell zusammengestellte, energiereiche Nahrung in flüssiger Form, die somit getrunken werden kann. Sie wird für die zusätzliche oder vollständige Ernährung eingesetzt, wenn der Patient entweder nur unzureichend Nahrung oder gar keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen kann.

Was sind Vorteile und Nachteile von Trinknahrung?

Vorteile: Die hochkalorische Mahlzeit hilft bei krankheitsbedingter Mangelernährung. Sie ist in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen (von neutral bis Schokolade) erhältlich und auch in besonders kleinen Flaschen mit konzentriertem Inhalt. Damit wird es Menschen, die Schwierigkeiten bei Trinken großer Mengen haben, leichter gemacht, die nötige Energie zur Bewältigung des Alltags oder zur Gesundung aufzunehmen. Auf dem Markt sind auch Produkte für Patienten mit Laktose-Intoleranz, Zöliakie, gestörter Darmflora und vielen speziellen Bedürfnissen mehr.

Nachteil: Es wird oft beklagt, dass geschmackliche Abwechslung bei Trinknahrung nur bedingt vorhanden sei und zu viele süße Produkte erhältlich sind. Dies ist jedoch nicht immer der Fall: Mit dem geschmacksneutralen Basis-Pulver der Trinknahrung können auch leckere, herzhafte Mahlzeiten hergestellt werden, die für ein gewolltes Plus an Kalorien bei dem Patienten sorgen, weil es mit allen Flüssigkeiten (zum Beispiel Gemüse- oder Fleischbrühe) kompatibel ist.

Nutzung und Anwendung von Trinknahrung

Die Trinknahrung in Flaschen wird einfach genutzt, wenn eine hohe Energiezufuhr bei geringer Trinkmenge benötigt wird. Das Dickungsmittel ist mit allen heißen oder kalten Speisen und Getränken kombinierbar: einrühren und fertig. Aufgrund der Konsistenz kann nun die Mahlzeit leichter geschluckt werden.

Welche Arten von Trinknahrung gibt es?

  • zum Schließen der Energielücke, beispielsweise bei Tumorerkrankungen
  • gesteigerte Zufuhr von Ballaststoffen, nötig unter anderem bei gestörter Darmfunktion
  • Erhöhung der Eiweißaufnahme, zum Beispiel bei Wundheilungsstörungen
  • zur Anwendung bei Dysphagie (Schluckstörungen) nach Schlaganfall usw.
  • als Nahrungsmodule, die Normalkost zugesetzt werden
  • zur Abdeckung spezieller Ernährungsbedürfnisse (zum Beispiel bei Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, chronischen Lungenerkrankungen)
  • besondere Angebote für Kinder

Bei welchen Krankheitsbildern oder Diagnosen ist Trinknahrung nötig?

  • Schluckstörungen (Dysphagie), beispielsweise
    • nach Schlaganfall
    • bei Morbus Parkinson
    • Demenz
    • Multiple Sklerose
    • Operationen und Tumorerkrankungen an Kopf und Hals
  • Erkrankungen mit erhöhtem Energiebedarf, beispielsweise bei Magersucht, HIV/AIDS
  • Malassimilationssyndrom (Störungen der Verdauung und Resorption)
  • Gebrechlichkeit
  • Wundheilungsstörungen, Dekubitus
  • Gedeihstörungen bei Kindern
  • Mukoviszidose
  • Neurologischen Erkrankungen