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Kompressionsstrümpfe

Entlastet durchs Leben gehen

Wissenswertes über Kompressionsstrümpfe

Was sind Kompressionsstrümpfe?

Kompressionsstrümpfe erzeugen von außen Druck auf das Gewebe des umschlossenen Beines, um dessen geschädigtes Venen- oder Lymphsystem zu entlasten.

Kompressionsstrümpfe müssen nicht wie Kompressionsstrümpfe aussehen – es gibt sie in verschiedenen Designs, Strukturen und Farben!

Was bewirken Kompressionsstrümpfe?

Die besondere Art und Verarbeitung des Gewebes unterstützt mittels Kompression von außen die Venen, die auf ihren regulären Durchmesser gepresst werden. Noch funktionstüchtige Venenklappen können so besser ihre Arbeit verrichten und als Rückstauventil fungieren. Das erleichtert und beschleunigt den Blutfluss. Das Blut staut sich nicht mehr in den Beinen.

Kompressionsstrümpfe müssen exakt passen, deshalb wird im Sanitätshaus Maß genommen. Sie dürfen weder einschneiden noch rutschen. Nach etwa 6 Monaten verlieren sie an Elastizität, so dass sie ausgetauscht werden sollten.

 

Nutzung und Anwendung von Kompressionsstrümpfen

  • Anlegen der Strümpfe immer mit speziellen Gummihandschuhen, um das Material nicht zu beschädigen
  • Anziehhilfe benutzen
  • bitte nicht ziehen, sondern lieber über Fuß und Beine abrollen
  • regelmäßig tragen, da die Strümpfe in Bewegung die größte Wirkung erzielen
  • Strümpfe sind gut waschbar

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Besonderheiten

Im Sanitätshaus finden Sie auch sehr modische Kompressionsstrümpfe – es gibt sie in schicken Farben oder auch mit Spitze am Abschluss wie z.B. die vielfältigen Modelle der Firma Medi (s.o.) zeigen. Lassen Sie sich unbedingt beraten und professionell ausmessen, um Ihrem Bedürfnis und Ihren Wünschen gerecht zu werden.

Welche Arten von Kompressionsstrümpfen gibt es?

Die Strümpfe werden in 4 Kompressionsklassen eingeteilt, die sich durch die Festigkeit des Materials unterscheiden:
  • Klasse 1: leichte oder beginnende Krampfaderbildung (vor allem bei Schwangeren), schwere und müde Beine
  • Klasse 2: ausgeprägte Krampfadern, Schwellungen, oberflächliche Venenentzündungen, nach Operation wie Verödungsbehandlungen
  • Klasse 3: nach Thrombose und Abheilen von Unterschenkelgeschwüren, bei chronischer Veneninsuffizienz und Hautveränderungen
  • Klasse 4: noch schwerere Krankheitsbilder als Klasse 3, z. B. schwere Lymphödeme

Außerdem unterscheidet man zwischen rund- und flachgestrickten Kompressionsstrümpfen. Flachgestrickte Versorgungen finden bei Erkrankungen wie Lymph- oder Lipödem Anwendung.

Zudem sind die Hilfsmittel in unterschiedlichen Längen bzw. Ausführungen erhältlich:

  • knielang
  • oberschenkellang
  • als Strumpfhose

Bei welchen Krankheitsbildern oder Diagnosen sind Kompressionsstrümpfe nötig?

  • Lymph-/Lipödem: Das Lymphödem ist eine sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlung im Interstitium (Zwischenzellraum). Das Lipödem ist gekennzeichnet durch die atypische,
  • symmetrische Häufung von Fettgewebe seitlich an den Hüften und Oberschenkeln.
  • Venenerkrankungen wie Thrombosen (Blutgerinnsel)
  • Krampfadern
  • Schwangerschaft, zum Beispiel bei geschwollenen Beinen
  • zur Vorbeugung von Venenleiden oder Thrombosen, zum Beispiel beim Fliegen 

Welches Zubehör ist zu Kompressionsstrümpfen erhältlich?

  • Gummihandschuhe
  • An- und Ausziehhilfe, wie z. B. Butler für Strümpfe und Strumpfhosen
  • spezielles Waschmittel
  • Wäschenetz
  • Pflegeprodukte für die Haut der Beine
  • Haftkleber als Befestigungshilfe