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Rollstuhl

Unterwegs sein, dabei sein, selbstständig sein

Wissenswertes über Rollstühle

Was ist ein Rollstuhl?

Ein Rollstuhl ist ein Hilfsmittel für Menschen, die aufgrund einer körperlichen Behinderung in der Fähigkeit zum Gehen beeinträchtigt sind. Individuell angepasst, ersetzt er die Funktion der Beine. Es gibt sehr unterschiedliche Modelle, je nachdem welche Wünsche und Anforderungen Sie mit sich bringen. Hier sehen Sie z.B. zwei sehr unterschiedliche Modelle, einmal ein gängiges Rollstuhlmodell, welches mit einem Elektroantrieb (Max2) als Schiebe- und Bremshilfe des Herstellers AAT nachgerüstet wurde und einmal das sehr moderne Modell "Champion" des Herstellers Küschall.

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Die wichtige Beratung zu Rollstühlen

Ein Rollstuhl wird immer auf den Nutzer angepasst, so dass es die reine Standard-Versorgung nicht gibt. Im Sanitätshaus nimmt man sich Zeit, um Sie rundum zu beraten. Denn ein Rollstuhl ist für die meisten Nutzer der Dreh- und Angelpunkt für ihre Mobilität.

Die Anpassungen umfassen dabei den gewünschten Komfort des Nutzers, die Therapieziele, die Anforderungen im Umfeld (zum Beispiel Maße und Gewicht) und die persönlichen Möglichkeiten des Patienten. Beim Beratungsgespräch sollte auch die Begleit- oder Pflegeperson anwesend sein, um in den Gebrauch und die Eigenschaften des Rollstuhls eingewiesen zu werden.

Ziele sind immer, dem Rollstuhlnutzer die größtmögliche Mobilität, Eigenständigkeit und selbstständige Lebensführung zu ermöglichen.

Die Technik in diesem Bereich erlaubt heute eine sehr weite Bandbreite an Lösungen für Handicaps aller Art. In unserem Lager haben wir viele Rollstühle direkt für Sie vorrätig und können Ihnen so Ihren neuen Rollstuhl i.d.R. sehr kurzfristig liefern.

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Besonderheiten

Rollstuhlfahren muss man lernen – auf Anhieb klappt es nicht. Um Unfälle zu vermeiden oder Hemmschwellen zu überwinden unterstützt Sie das Sanitätshaus Beuthel dabei und stellt beispielsweise den Kontakt zu Behindertensportgruppen her.

Einblick in die Arbeit von Peter Reinecke, Rehatechniker

Welche Arten von Rollstühlen gibt es?

  • Aktiv: Leicht, wendig, zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten – Aktiv-Rollstühle (auch Adaptiv-Rollstühle genannt) sind die “Maßanzüge” unter den Fahrhilfen. Je abgestimmter die Adaptionen, umso aktiver kann der Nutzer seinen Rollstuhl im Alltag einsetzen. Der Stuhl ist ebenfalls nützlich bei der Überwindung größerer Strecken, weil er ein geringes Eigengewicht hat.
  • Multifunktion: Die vielfältigen Verstellmöglichkeiten werden den individuellen Bedürfnissen des Nutzers gerecht – so hilft er, den Patienten die Liegeposition wie auch in unterschiedliche Sitzpositionen zu befördern. Ergonomie, Komfort und Unterstützung für die Begleitperson sind wichtige Merkmale bei der Auswahl des Stuhls.
  • Pflege: Da die Nutzer dieser Rollstühle fast permanent auf ihr fahrbares Hilfsmittel angewiesen sind, ist die spezifische Anpassung das A und O. Pflegerollstühle sind hohen Belastungen ausgesetzt, müssen gut stützen und auch beim Kanteln (Abkippen der Sitzfläche in verschiedene Winkel) stets stabil bleiben. Zudem sollten sie für die Pflegeperson das Handling bei der Pflege vereinfachen.
  • Elektro: Elektrisch angetriebene Rollstühle werden Benutzern verordnet, die neben dem generellen Bedarf eines Rollstuhls auch ein hochgradiges Defizit der Armkraft und Arm-/Hand-Beweglichkeit oder eine allgemein geschwächte Konstitution haben. Getestet wird vor dem Gebrauch eines Elektro-Rollstuhls die Patiententauglichkeit dafür, es erfolgt eine Sitzanalyse, und eine Fahrtauglichkeitsprüfung muss absolviert werden. Die Teilnahme am sozialen Leben ist somit auch über lange Strecken möglich. Wichtig sind sichere Unterstellmöglichkeit und ein gut erreichbarer Stromanschluss. Außerdem benötigen E-Rollis mehr Platz als ein handbetriebener Stuhl.
  • Sonderversorgungen wie zum Beispiel Sportrollstuhl, Leichtgewicht-Rollstuhl oder Hemiplegie-Rollstuhl

Bei welchen Krankheitsbildern oder Diagnosen ist ein Rollstuhl nötig?

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Querschnittslähmung (Paraplegie / Tetraplegie)
  • Hemiplegie
  • Amputation
  • ALS
  • Adipositas
  • Spina Bifida
  • Schädelhirntrauma
  • neurologische Erkrankungen
  • geriatrische Versorgung

Welches Zubehör ist zu einem Rollstuhl erhältlich?

  • zusätzliche elektrische Schiebe- und Bremshilfe am manuellen Rollstuhl
  • Umfeldsteuerung für den Wohnbereich vom Elektro-Rollstuhl aus (für TV, Licht, Türen usw.)
  • Apps zur Steuerung des Elektro-Rollstuhls
  • Schlupfsäcke und Ponchos
  • Rollstuhlzuggeräte
  • Rollstuhlrücken und -sitzkissen
  • Handschuhe
  • Polster für Armlehnen
  • Sicherungsgurte
  • Lampen und Reflektoren
  • Taschen und Netze